Die Niederschläge der vergangenen Wochen haben nicht nur unsere Reben üppig wachsen lassen. Auch viele Wildkräuter konnten sich kräftig entwickeln. Zwischen den Zeilen lassen wir sie gerne wachsen, doch den Bereich direkt um den Rebstrock bearbeiten wir um damit das Wachstum der Weinreben zu fördern. Den größten Teil der Pflanzen regulieren wir maschinell, doch spezielle Arten widersetzen sich oft unseren Geräten. Neben der Distel sind es die gemeine Melde, oder die an den Stöcken hochrankende Ackerwinde, die wir oft noch von Hand aus dem Stockbereich entfernen. Beim Kontakt mit der lockeren und fruchtbaren Erde ergibt sich dabei immer wieder eine besondere Beziehung zur Natur. Man sieht die feinen Haarwurzeln der Kräuter, die die Bodenkrümel umschließen und sich so mit Wasser und Nährstoffen versorgen. Wir können die Erde riechen und halten mit der Vielzahl der Pflanzen ständig den Beweis in den Händen, dass unsere Weinstöcke in lebendiger Natur gedeihen.