Rekordtemperaturen hat uns der Juli beschert. Zuallererst war das natürlich gut für die Reben. Sie fühlen sich wohl in dem mediterranen Klima. Als dann das Quecksilber über die 40 Grad-Marke kletterte, stellten sich jedoch teilweise erhebliche Schäden an Beeren und Blättern ein. Das zur Kühlung des grünen Gewebes notwendige Wasser konnte von den Pflanzen nicht mehr in ausreichender Menge nachgeliefert werden. Der Zellsaft erhitzte sich extrem und führte zum Absterben einzelner Beeren. Teilweise sind sogar ganzer Trauben vertrocknet. Das Thema Ertragsregulierung ist damit für diese Saison schon erledigt. Glücklicherweise ist die Qualität von diesem Ereignis nicht betroffen. Die verbliebenen gesunden Beeren können sich nach den Regenfällen der letzten Tage prächtig weiterentwickeln.