
Eigentlich sagt uns der gesunde Menschenverstand, dass dies nicht möglich ist. Wissenschaftler konnten jedoch feststellen, dass auch Pflanzen miteinander kommunizieren. Sie geben Wurzelexudate ab und nehmen diese auch von anderen Pflanzen auf. Die darin enthaltenen Hormone vermitteln Botschaften und stimmulieren die Pflanzen. Dieses recht junge und faszinierende Feld der Forschung zeigt erhebliche Vorteile bei einer hohen Biodiversität in allen angebauten Kulturen. Eine Bestätigung für uns, direkt nach der Pflanzung neuer Reben den Boden wieder mit einer Begrünungsmischung einzusäen. In diesem Jahr hat die trockene Witterung die natürlichen Wildkräuter bevorzugt und so konnten sich in erster Line Melde und Amaranth ausbreiten. Diese robusten Pionierpflanzen spenden jetzt den kleinen Sprösslingen Schatten und sind Vorreiter für eine gute Bodengare. Damit die Konkurrenz zu den Reben nicht zu stark wird, halten wir den Pflanzstreifen frei von Bewuchs und verschaffen damit den jungen Weinreben einen Wachstumsvorsprung.